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Orientierung ohne Kompass

selbstgebastelter Kompass:
Was man benötigt: Glas, Wasser, Öl/Fett, magnetisierte Nadel.
Wasser in Glas (Becher, Schale, etc. zur Not tut es auch eine Pfütze) füllen.
Um die Nadel zu magnetisieren reibt man sie an einem Magnet, Wollpullover oder an den Haaren.
Nun die Nadel mit etwas Öl, zur Not auch mit etwas Ohrenschmalz oder ein aderes Fett einschmieren und mit Hilfe einer Schnur, Haar, Grashalm etc. vorsichtig auf das Wasser.
Die Nadel richtet sich nun nach etwas Zeit nach Norden und Süden aus (es sollten sich keine anderen magnetischen Dinge in der Nähe befinden).

Sonne:
Wir kennen alle noch dem Spruch aus dem Kindergarten:
Im Osten geht die Sonne auf,
nach Süden nimmt sie ihren Lauf,
im Westen wird sie untergehen,
im Norden ist sie nie zu sehn.
Wer ihn nicht kennt, schnell auswendig lernen, er könnte zur groben Orientierung sehr hilfreich sein.

Armbanduhr:
Mit Hilfe einer analogen Armbanduhr kann man ebenfalls Norden und Süden bestimmen.
Es geht so:
Richtet den Stundenzeiger so aus, das er zur Sonne zeigt. Nun den Winkel zwischen "12:00 Uhr" und dem Stundenzeiger halbieren. In dieser Richtung liegt Süden.
z.B.: Es ist genau zwei Uhr, dann liegt Süden auf ein Uhr.
Während der Sommerzeit muss man natürlich eine Stunde abziehen. (anstatt 12 Uhr dann 1 Uhr nehmen)
Wer keine analoge, sondern eine digitale denkt oder malt sich einfach eine analoge mit der aktuellen Uhrzeit.
Diese Orientierungshilfe funktioniert super in Europa, umso näher man an den Äquator kommt, desto ungenauer wird es.

orientierung ohne Kompass und mit Armbanduhr

Natur:
Auf der Nordseite haben Bäume weniger Äste und sind feuchter, daher wachsen dort mehr Moose und Flechten.
Auf der Südseite ist es dichter bewachsen, Früchte sind reifer, der Schnee schmilzt schneller im Winter etc.

Und noch ein kleiner historischer Tipp:
Früher wurden Kirchen so gebaut, das der Altar im Osten und der Kirchturm im Westen steht.



Alle Angaben ohne Gewähr. Die Anwendung erfolgt auf eigene Gefahr.


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